2022
 

EP 'In Waves' (VÖ 11.03.22)
Die EP 'In Waves' erscheint am 11. März und beschäftigt sich mit den Themen Trauer & Tod. Jeder der vier Songs steht dabei für eine Trauerphase nach dem Modell der Schweizer Psychologin Verena Kast. AYU hat die Songs vor Jahren geschrieben, nachdem sie selbst einen schweren Verlust erlitten hat. Mit dem Release möchte sie nun dazu beitragen existierende Tabus zu den Themen Trauer und Tod zu brechen und zu mehr Dialog anzuregen. Dabei gewährt sie einen sehr intimen Einblick in ihren eigenen Trauerprozess: In den Songs hat sie dokumentiert, wie sich die einzelnen Trauerphasen für sie angefühlt haben. Auch ist es ihr wichtig aufzuzeigen, dass Trauer nicht linear verläuft und dass es beim Trauern kein richtig und falsch gibt. 

EP hier anhören

 


Track By Track

Single 'Counting' (VÖ 07.01.22) ISRC: DEZC62144435
‚Counting‘ steht für die Trauerphase I - die Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens. Die Nachricht des Todes löst einen Gefühlsschock aus: Der Verlust wird geleugnet, kann nicht realisiert und die eigenen Emotionen können nicht wahrgenommen werden und auch der Körper reagiert mit Schocksymptomen. ‚Counting‘ steht für diesen Zustand bzw. greift noch ein bisschen weiter zurück, da für AYU diese Phase schon mit der Nachricht begann, dass der Tod einer Person sich nun nicht mehr abwenden lässt. AYU versteht zwar, dass die Person nun stirbt, ist aber gleichzeitig komplett unter Schock und will die Zeit und damit den Tod überlisten, um mit der Person gemeinsam und gleichzeitig am Leben zu bleiben.

Single 'Stone' (VÖ 28.01.22) ISRC: DEZC62144448​
 'Stone' steht für die Trauerphase II - die Phase der aufbrechenden Emotionen. In dieser Phase taucht die trauernde Person in ein regelrechtes Gefühlschaos: Wut, Trauer, Angst, Zorn, Schmerz, Niedergeschlagenheit und Schuldgefühle stellen sich ein. 'Stone' symbolisiert dabei den Grabstein und die Rituale nach dem Tod und um die Bestattung, die AYU in ihrer Trauer wütend und ohnmächtig zugleich machten. Nichts davon gab ihr Halt oder linderten den Schmerz, den sie durch den Verlust empfand. Auch wurde in ihrem Empfinden nichts davon der verstorbenen Person wirklich gerecht.

Single 'Signs' (VÖ 18.02.22) ISRC: DEZC62144503
'Signs' steht für die Trauerphase III - die Phase des Suchens und Sich-Trennens. Der Song ist ein friedlicher und gleichzeitig schmerzhafter innerer Dialog, der von der Suche nach Zeichen der verstorbenen Person handelt, wobei AYU auch lernt akzeptieren und loszulassen. AYU merkt, dass der Tod zwar ein Leben beendet, aber nicht eine Beziehung. 

Single 'In Waves' (VÖ 11.03.22) ISRC: DEZC62250806
'In Waves' steht für die Trauerphase IV: Langsam erkennt man, dass das Leben weitergeht und dass man dafür verantwortlich ist. Der Trauerprozess hat Spuren hinterlassen, die Einstellung zum Leben hat sich meist völlig verändert, aber es wird nach vorne geschaut. Die verstorbene Person bleibt ein Teil dieses Lebens und lebt weiter in den Erinnerungen und in Gedenken. AYU stellt in 'In Waves' fest, dass die Trauer auch nach dem Durchlaufen der vier Phasen nicht einfach weg ist. Sie versteht und akzeptiert, dass die Trauer immer mal wieder aufkommen kann, z.B. an bestimmten Daten. So ist sie bereit auch kommende Trauerwellen zu meistern - und sich gleichzeitig wieder ins Leben zu stürzen.

PRESS PHOTOS

 

BIO
 

2016 war AYU als ‘New Talent’ bei Pop-Kultur Berlin dabei und hat erste Live-Shows in Deutschland und der Schweiz gespielt. Im Sommer 2018 hat die Künstlerin ihre Debüt-Single 'Kings & Queens' veröffentlicht, welche es u.a. in die Spotify Viral Charts geschafft hat und auf verschiedenen Radiosendern in der Schweiz und in Deutschland (z.B. SRF3, Radio Fritz) in die Rotation geschafft hat. Daraufhin spielte sie ihre erste Festivalsaison in Deutschland, Italien und der Schweiz - inkl. Gurtenfestival Bern (w/ Gorillaz, MØ, alt-J oder Sofi Tukker), Moon&Stars Locarno (w/Rita Ora + Emeli Sandé) oder L-Beach Festival, wo AYU nach ihrer Show auf der Newcomer Stage spontan als Ersatz für Joan As Police Woman auf der Main Stage aufgetreten ist. Im Herbst 2018 hat sie in Deutschland Support Shows für u.a. Poliça x Stargaze gespielt. Auch mit ihrer Anfang 2019 veröffentlichten Single 'Another Mess, I' und der im Frühling erschienenen Single 'Throw Roses' schaffte sie den Sprung ins Radio (z.B. SWR 3, N-Joy, MDR Jump, Radio Fritz, SRF3). Aktuell spielt AYU ausgewählte Support-Shows (z.B. für VÖK) in Deutschland und der Schweiz sowie Festivals wie z.B. das Reeperbahn Festival mit 4 Live-Auftritten sowie einem Auftritt als Speakerin. Am 6. März 2020 ist AYU's Debüt-EP 'I Changed My Mind' erschienen, wofür sie vom Schweizer Radiosender SRF 3 direkt als 'Best Talent' ausgezeichnet und einen Monat lang in den Fokus gestellt wurde. Am 11. März erscheint ihre zweite EP 'In Waves'.

REVIEWS

«AYU weiss, wie man modernen, überzeugenden Pop serviert: Mit der perfekt abgestimmten Dosis an Ecken und Kanten. Die eigene Spielart des Pop heisst AYU: Wer AYU kennelernen will, findet ihre Persönlichkeit in ihrem Sound: vielfältig, facettenreich, authentisch. Wie eine Welle bewegt er sich. Unberechenbar. Mal sanft, mal wild, bis er bricht und sich wieder neu aufbaut. AYU jongliert mit tiefen Gefühlen und setzt sie mit ihrem Soundgeflecht, ihrer Stimme und den Texten frei. Es ist eine eigene Spielart des Pop.»

SRF 3


«Die in Hamburg residierende Schweizerin AYU hat verstanden, worum es bei zeitgenössicher Popmusik geht: Sich nämlich bloß nicht in ein Marketing-Konzept einbinden lassen, bei dem versucht wird, Erwartungshaltungen proaktiv zu erfüllen. Stattdessen macht die Gute das, was sie will. Und das ist so Einiges. Auf dem Reeperbahn Festival etwa überrasche AYU als Live-Performerin dadurch, dass sie alleine mit einem DJ und ihren songorientierten Pop-Tracks als Dance-Act ein interessantes Crossover-Prinzip implementierte. Das geht auf der nun vorliegenden Debüt-EP munter so weiter - nur dass es hier mit Trip-Hop, E-Pop, R'n'B und Rock-Elementen noch wesentlich mehr zu bestaunen gibt. Auseinanderfallen tut das aber trotzdem nicht - und das liegt an AYUs Geschick als Songwriterin - denn hier verkommt nichts zum Gimmick, sondern macht im Abschluss immer Sinn im allerbesten Pop-Sinne.» 

Gaesteliste.de

​«Ok, if this girl will do the right moves, she can reach the top...Although 'Another Mess, I' reminds me of different things (Banks, MS MR) she manages to be quite unique and create her own musical character. But this is not only about the voice. The compositions reveals all things that I like in a good song regarding this genre: dark yet seductive, beautiful melody but also strong trip hop rhythm, urban style but also with distinctive electronic touches. ALL in all this is what a music digger like me wants at the end of the day: a hidden gem that awaits to be discovered by the rest of the 'common people'.» 

Dazed By Sounds

«Here’s the very first 24 karat gold hit of 2019.
I’m not drunk and I’m not joking. ‘Another Mess, I‘ has all the right sonic ingredients. It’s soulfully trippy, emotionally atmospheric and charmingly poppy with a mid-tempo groove that reminds me of the introspective side of some of Massive Attack‘s dreamy soundscapes. This is a gorgeously arranged and tenderly composed mixed emotions musing with Ayu‘s characterful and heart-whole vox in the middle. I repeat: this is a hit, this is a winner.»
 

Turn Up The Volume!

 

«Die paar Songs, die AYU bis jetzt digital und live präsentiert hat, sind cool, sind eine Wucht: Da ist moderner, emotionaler und komplexer Pop. Da ist diese Stimme: hitzig und doch entspannt, sanft und kraftvoll, vollmundig. Ein bisschen Pamela Méndez, ein bisschen Lana Del Rey. [...] sich den Namen mit wasserfestem Stift hinter die Ohren schreiben: A-Y-U.» – Berner Zeitung

«Swiss frontwoman brings the same brooding energy as Portishead to her latest lo-fi groove» – Mystic Sons

«AYU's vocals & arrangements make our skin virtually drip with anticipation. A feeling of empathy & understanding is embedded deep within her lyrics, and the honesty pours out, because of it. AYU is here and you should be listening to her» – Comeherefloyd

«Von ihr wird man noch hören. Mark my words.» – 20 Minuten

«Völlig befreit von Klischees und Konventionen macht AYU ihr eigenes Ding. Ein perfektes wie einfühlsames Arrangement von Gesang, Text, Melodie und Komposition verschmelzen somit zu einen modernen und überzeugenden Song. Da darf gerne schnell die nächste Single folgen, damit so viel Potential nicht lange brachliegen muss. Stay tuned!» – Soundkartell 


“AYU zeigt sehr gut, wie schön Popmusik doch sein kann. Mit ihrer ausdrucksstarken und mal träumerischen Stimme erinnert sie mich an einigen Stellen an MS MR [...], aber immer mit ihrem eigenen Touch. Mir fällt dafür einfach immer wieder dieses Wort ein: zauberhaft! [... ] Ohrwurm garantiert!” – Schumyswelt​

««Snowblind» wird umschlungen von einem minimalistischen Schleier an düsteren Bässen und Trommelschlägen, während sich «Astrophobia» ein bisschen mehr an die zeitgenössische Popästhetik von FKA Twigs und co. wagt.» – Orange Peel

 

«[...] lushly administered rays of hazy synth and icy cool electronic soul [...]» – Monolith Cocktail